Minimalinvasive Eingriffe: Infektionsrisiko beeinflusst die Gestaltung von Endoskopen

Die Eroberung der letzten Grenze wird nicht leicht.
Der Weltraum ist keine freundliche Umgebung für die menschliche Biologie: Er lässt Muskeln erschlaffen, entkalkt die Knochen, schädigt die Augen, belastet das Herz, verändert das Immunsystem und stört das Genom.
Kurz gesagt, der Kosmos verkürzt die Lebenserwartung des Homo sapiens.
Die Nieren sind den harten Bedingungen des Universums besonders ausgesetzt, weil sie das aus den Knochen verlorene Kalzium ansammeln können. Eine solche Neigung kann für Raumfahrer gefährlich sein—mehr als 30 Astronauten haben innerhalb von zwei Jahren nach ihren Raumflügen Nierensteine entwickelt, was sie bei künftigen Reisen zum Mars oder zum Mond verwundbar macht (die durchschnittliche Reisezeit zum Roten Planeten beträgt sieben Monate).