Saint-Gobain Medical Quality
FDA harmonisiert 21 CFR 820 mit ISO 13485:2016
Written by
Dannelle Lao
Published on
08 July 2025
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2 Minuten
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Dannelle Lao
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FDA gleicht 21 CFR 820 an ISO 13485:2016 an

Was es für Hersteller von Medizinprodukten bedeutet

In einem bedeutenden Schritt hin zu einer globalen regulatorischen Harmonisierung hat die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) Änderungen an 21 CFR Teil 820 endgültig verabschiedet, mit denen sie ihre Qualitätssystemverordnung (QSR) an die ISO 13485:2016 angleicht. Diese Änderung, die ab Februar 2026 in Kraft tritt, markiert einen entscheidenden Wandel darin, wie Hersteller von Medizinprodukten in den USA Qualitätsmanagementsysteme (QMS) angehen.

Was ändert sich?

Was es für Hersteller von Medizinprodukten bedeutet

Die zentrale Neuerung ist die Inbezugnahme der ISO 13485:2016 als Grundlage für die Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem (QMS) im nun so benannten Quality Management System Regulation (QMSR). Diese Angleichung spiegelt die Einschätzung der FDA wider, dass die ISO 13485 der bestehenden QSR weitgehend entspricht und ein vergleichbares Maß an Gewähr für die Sicherheit und Wirksamkeit von Medizinprodukten bietet.

Warum das wichtig ist

Die Begründung der FDA ist klar:

  • Globale Harmonisierung: Die Angleichung an internationale Normen reduziert die regulatorische Fragmentierung.
  • Risikobasierter Fokus: Die ISO 13485 betont das Risikomanagement über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.
  • Effizienzgewinne: Hersteller können mit geringeren Kosten und einer schnelleren Markteinführung neuer Medizinprodukte rechnen.

Wesentliche Vorteile für die Branche

Was es für Hersteller von Medizinprodukten bedeutet
  • Gestraffte Compliance: Ein Standard, mehrere Märkte.
  • Verbessertes Risikomanagement: In jede Phase des Gerätelebenszyklus integriert.
  • Schnellere Zulassungen: Harmonisierte Normen bedeuten weniger regulatorische Hürden.
  • Datengetriebene Quality: Fördert einen systematischen, evidenzbasierten Ansatz für Compliance.

Zu berücksichtigende Herausforderungen

Was es für Hersteller von Medizinprodukten bedeutet

Auch wenn die Angleichung ein Fortschritt ist, ist sie nicht frei von Komplexität:

  • ISO-13485-Zertifizierung nicht erforderlich: Die Einhaltung von 21 CFR 820 schreibt keine ISO‑13485‑Zertifizierung vor.
  • FDA-Inspektionen gelten weiterhin: Eine Zertifizierung befreit Hersteller nicht von der Aufsicht durch die FDA.
  • QSIT-Überarbeitung steht noch aus: Die Inspektionstechnik der FDA wird aktualisiert, aber der Zeitplan bleibt unklar.

Inspektionsbereitschaft: Was ist neu?

Hersteller sollten sich darauf vorbereiten:

  • Strengere Dokumentationsanforderungen: Unterlagen müssen innerhalb von zwei Tagen abrufbar sein.
  • Keine Ausnahmen mehr: Managementbewertungen, interne Audits und Lieferantenaudits sind nun verpflichtend und unterliegen der Inspektion.
  • Aktualisierte Definitionen und Struktur: Die überarbeitete Vorschrift ist prägnanter, wobei ISO 13485 unter § 820.7 verankert ist.

Proaktiv in unserem Vorgehen

Was es für Hersteller von Medizinprodukten bedeutet

Alle bei der FDA registrierten Saint-Gobain-Standorte sind bereits nach ISO 13485:2016 zertifiziert. Wir arbeiten aktiv daran, lange vor der Frist im Februar 2026 eine vollständige Übereinstimmung mit der überarbeiteten QMSR sicherzustellen. Diese proaktive Haltung unterstreicht unser Engagement für Qualität, Compliance und das Vertrauen unserer Kunden. Die endgültige Vorschrift der FDA stellt einen wichtigen Schritt hin zu einem stärker vereinheitlichten globalen regulatorischen Umfeld dar. Für Hersteller ist dies eine Chance, Qualitätssysteme zu modernisieren, Redundanzen zu verringern und die Produktsicherheit und -leistung zu erhöhen.

Weitere Einzelheiten finden Sie in der vollständigen Aktualisierung der Verordnung im Federal Register.